Monatsarchiv für März 2012

Bei „SOZ“ gibt es einen Nachbericht zu unserer Protestaktion gegen das AKW Cattenom. Hier der Link zu dem Artikel:

http://www.s-o-z.de/?p=66437#more-66437

Anti Atomprotest in Dillingen zum Besuch von Kanzlerin Merkel (Foto: SOZ)

Weitere Informationen zu dem Protest auch auf der Seite der „Bürgerinitiative CATTENOM – NON MERCI“, bei der man sich auch aktiv beteiligen kann: http://www.cattenom-non-merci.de/

Cattenom-Non-Merci

Wenn Sie Ihren Unmut über die Haltung von Frau Merkel direkt bei ihr äußern möchten, haben wir hier einen Musterbrief als Word- und PDF-Datei vorbereitet, den Sie direkt per Post ins Bundeskanzleramt schicken können. Alternativ können Sie auch online das Kontaktformular des Bundeskanzleramtes verwenden. >Hier der Link dorthin<

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Umweltminister Röttgen lässt Gorleben weiter als Endlager ausbauen, obwohl der Salzstock dafür völlig ungeeignet ist. Die von ihm angekündigte „ergebnisoffene“ Endlagersuche wird so zur Farce. Fordern Sie von Umweltminister Röttgen das Aus für Gorleben als Endlager!

Zur Unterstützung dieser „Unterschriften“-Aktion geht es über den nachfolgenden Link (dort gibt es auch ausführlichere Informationen zu der Forderung)!

http://www.campact.de/atom2/sn15/signer

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Freitag 23.03
Uhrzeit: ab 16:00

Dillingen Lokschuppe​n (Direkt beim Bahnhof)
Bundeskanzlerin Merkel soll ab 17:00 in Dillingen im Lokschuppen sein
Ort: Dillingen-Saar – 66763 Werderstr. 4
Verlängerte Werderstr. – Richtung Pachten. Nordöstlich vom Bahnhof und Stadtpark

Nach der neusten PM im „Volksfreund“ wird die Bundesregierung nicht auf Frankreich einwirken um das AKW Cattenom, nahe der deutsch-luxemburgischen Grenze stillzulegen.

http://www.volksfreund.de/​nachrichten/region/​rheinlandpfalz/​rheinlandpfalz/​Heute-im-Trierischen-Volksf​reund-Bundesregierung-laes​st-Land-im-Kampf-gegen-Cat​tenom-allein;art806,309753​4

Bundesregierung lässt uns im Engagement für die sofortige Schließung des Pannenmeilers Cattenom allein

Cattenom-Non-Merci
Danach respektiere die Regierung die nationale Souveränität und werde sich nicht in die Energiepolitik anderer Länder einmischen. Frau Merkel engagiert sich aber in der Lösung der finanzpolitischen Problematik, mischt sich überall ein, sagt Sarkozy was zu tun ist und was die Energiepolitik betrifft, enthält sie sich. Wenn Frau Merkel den Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland wirklich ernst meint, dann ist es ein Muss, sich für den Ausstieg aus der Atomenergie in Frankreich zu engagieren. Deswegen wollen wir die Bundeskanzlerin Merkel dazu beauftragen, sich bei ihrem nächsten Treffen mit Herrn Sarkozy über die schnellst mögliche und unumkehrbare Schließung des Pannenmeiler Cattenom zu engagieren.

 

Frau Merkel kommt nach Dillingen!! Deswegen wollen wir unseren Protest zeigen, indem wir uns mit verbundenen Augen vor oder in den Lokschuppen stellen, denn die Bundesregierung verschließt die Augen vor den Gefahren der Nutzung der Atomenergie und fordern Frau Merkel am 23.03.2012 in Dillingen vor oder im Lokschuppen dazu auf, sich für die sofortige und dauerhafte Schließung des Atomkraftwerks Cattenom zu engagieren.

Nehmt zahlreich an unserem Protest teil und lasst uns starke Zeichen für den sofortigen und grenzüberschreitenden Atomausstieg setzen – nur gemeinsam und zahlreich sind wir stark – je Mehr Menschen am Protest teilnehmen – desto größer sind unsere Chancen, dass sich Frau Merkel auch in Frankreich für die sofortige Schließung des Pannenmeilers Cattenom engagiert.

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Am 19.03.2012 habe ich an die Frau Bundeskanzlerin Merkel einen offenen Brief (via Kontaktormular unter: http://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/De/Service/Kontakt/kontakt.html ) geschrieben. Ich kann die Haltung der Bundesregierung, welche die Bürger hier vor Ort mit dem Problem alleine lässt nicht verstehen und nachvollziehen. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele von Euch diesen Brief ebenfalls auf dem gleichen Wege an die Bundeskanzlerin schicken um Sie ggfs. zum Überdenken ihrer Entscheidung zu bringen.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

seit Monaten häufen sich die Zwischenfälle im französischen Atomreaktor Cattenom, der nur 12 km von der saarländischen Grenze entfernt ist. Der Stresstest hat gezeigt, dass dieses Kraftwerk weit davon entfernt ist, die aktuellen Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Nach einem Bericht der in Trier erschienenden Zeitung „Volksfreund“ wird die Bundesregierung nicht auf Frankreich einwirken, um das AKW Cattenom, nahe der deutsch – luxemburgischen Grenze stillzulegen. Danach respektiere die Regierung die nationale Souveränität und werde sich nicht in die Energiepolitik anderer Länder einmischen. Sehr geehrte Frau Merkel, Sie engagieren sich aber in der Lösung der finanzpolitischen Problematik, und teilen Sarkozy mit, was zu tun ist. Was die Energiepolitik betrifft, enthalten Sie sich feglicher Verantwortung und Engagment. Wenn Sie, Frau Merkel, den Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland wirklich ernst meinen, dann ist es ein Muss, sich für den Ausstieg aus der Atomenergie in Frankreich zu engagieren. Die Bundesregierung hat sehr wohl die Verantwortung, die Interessen seiner Bürgerinnen & Bürger zu vertreten und zumindest auf eine sicherheitstechnisch umfangreiche Nachrüstung des AKW Cattenom hinzuweisen, dies nicht erst in 20 Jahren, sondern sofort. Das Ignorieren dieser Gefahr für ganz Europa kann keine angemessene Haltung der Bundesregierung sein.

Sehr geehrte Frau Kanzlerin, wir die Bürgerinitiative Cattenom Non Merci, beauftragen und fordern Sie dazu auf, sich in Gesprächen mit dem französischen Präsidenten auf eine Abschaltung des AKW Cattenom hinzuwirken. Ich kann die Erklärung der Bundesregierung einer „Nichteinmischung“ in die Energiepolitik nicht nachvollziehen. Der franz. & weitere Staaten bauen bewußt die Atomkraftwerke entlang der deutschen Grenzen, die im Falle eines Unfalls durch die vorherrschende Windrichtung der Staatsgebiete, uns als deutsche Bürger nicht vor Strahlenschäden schützen.- Im Falle eines Unfalls des inzwischen sehr betagten AKW Cattenom wären große Teile des Saarlandes, RLP, Belgiens, Lothringens und Luxemburgs für Generationen hinweg unbewohnbar. Von den schier unvorhersehbaren Auswirkungen auf den Rest Deutschlands und Europas bezgl. der Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Wir beauftragen Sie Frau Kanzlerin und fordern Sie dazu auf, Ihre „Nichteinmischung“ nochmals ernsthaft zu durchdenken. Schließlich darf nach meiner Meinung ein Atomkraftwerk nur dann betrieben werden, wenn ALLES heute zum aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik Mögliche zur Sicherheit des Kraftwerkes umgesetzt und ggfs. nachgerüstet wird. Passiert das nicht, so darf ein solches Kraftwerk nicht länger betrieben werden.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Weirich

Im Zuge meiner Verärgerung habe ich mich einer Inititative gegen das Atomkraftwerk Cattenom angeschlossen. Hier der Link dorthin: http://www.cattenom-non-merci.de/

Cattenom-Non-Merci

 

Hier noch ein Musterbrief zu dem Thema an Frau Merkel, welchen man mit der eigenen Adresse ergänzen kann und anschließend per „normaler“ Post ans Bundeskanzleramt schicken kann.

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